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BRETON MAXIMA 2000-K60


Die MAXIMA 2000-K60 ist ein universelles, 6-achsiges Vertikal-Bearbeitungszentrum für Fräs- und Dreharbeiten.

Die Maschine arbeitet in einer vollklimatisierten Halle bei 20°C +/- 0,5°C. Sie führt komplexe Bearbeitungsaufgaben mit höchster Flexibilität, Leistung und Effizienz aus und bearbeitet Werkstücke bis zu 6000x3500x1300 mm und mit einem Durchmesser bis 3500 mm aus Superlegierungen (Titan, Inconel usw.), Stahl und Aluminium.

Diese Maschine ist die perfekte Lösung für das Drehen und Fräsen komplexer 3-D-Bauteile, die im Maschinenbau, der Luftfahrt, im Energiebereich und der Feinmechanik Verwendung finden. Mit einer einzigen Maschine werden so Grundstoffe zu einem Fertigprodukt verarbeitet und dabei die Zeiten für die Neujustierung des Werkstückes minimiert.

Sie enthält ein automatisches Kopfwechselsystem, mit dem zwischen einem schweren 5-Achs-Hochleistungsfräskopf und einem speziellen vertikalen Drehkopf umgeschaltet werden kann. Damit wird diese Maschine außerordentlich flexibel, da sie Fräsarbeiten und Vertikaldreharbeiten ausführen kann.

Der 5-Achs-Fräskopf - mit kontinuierlicher C-Achsen-Drehung und A-Achsen-Drehung bis 135° - ist auf einer elektrischen Spindel mit bis zu 14000 U/Min., 85 kW Leistung und einem Ausgangsdrehmoment von 480 Nm montiert und kann in einem beliebigen Winkel positioniert und mit kraftvollen hydraulischen Bremsen fixiert werden. Es stehen spezielle Köpfe für Innen- und Außendrehbearbeitungen zur Verfügung.

Die linearen Achsen können Geschwindigkeiten bis 60 m/Min. und der Arbeitstisch Drehgeschwindigkeiten bis 230 U/Min. erreichen. Die Achsen haben einen robusten Aufbau, und der Fräs- und Drehtisch kann mit einem Durchmesser bis 3500 mm, einem Betriebsdrehmoment bis 24600 Nm und einer Tragfähigkeit von 12000 kg geliefert werden.

Mit diesen technischen Daten ist die verfügbare Drehzahl der Motor-Getriebe-Baugruppe mehr als ausreichend, um eine Bearbeitung mit einer hohen Umfangsgeschwindigkeit und einer großen Spanabnahme wie bei einer echten Vertikaldrehbank durchzuführen

Außerdem werden beim Drehen die Portalachse und die Z-Achse durch mehrere hydraulische Bremsen in der korrekten Position gehalten, so dass eine optimale Statik der Konstruktion gesichert ist, ohne dass die Motoren überbeansprucht werden.

Präzision bei der Zerspanung und Oberflächenbearbeitung ist dank den geringen geometrischen Toleranzen, der thermischen Stabilität und dem Einsatz einer speziellen Software garantiert, welche die thermische Ausdehnung der Spindel und Abweichungen kompensiert, die bei Änderung der Bearbeitungs- und Produktionsbedingungen auftreten.

Speziell für anspruchsvolle Märkte entwickelt, kann diese Maschine ihre Präzision und Leistungsfähigkeit am besten in der Kombination von 5-Achs-Fräsen und Drehen ausspielen. Dies wird durch eine Konstruktion mit interessanten Funktionen ermöglicht, wobei hier vor allem die Pendelbearbeitung bei gleichzeitiger Dreh- und Fräsbearbeitung zu nennen ist.

Dies ist wirklich eine Maschine mit einem doppelten Leistungsangebot, denn zusätzlich zum Fräsen auf einer modernen Maschine können dank des Kopfwechsels Drehbearbeitungen (auch schwere) durchgeführt werden, ohne die ausschließlich für das Fräsen vorgesehenen Baugruppen zu überlasten.

Solide und stabil:

Das Innere jedes Moduls ist mit einem von der Firma Breton patentierten Granitverbundstein mit dem Namen MetalQuartz gefüllt, der sich durch interessante Eigenschaften auszeichnet. Er dämpft vor allem die Schwingungen und erhöht somit durchgehend die Stabilität und die Qualität der bearbeiteten Oberflächen. Außerdem hat der Silizium-Quarz-Verbundwerkstoff denselben Wärmeausdehnungskoeffizienten wie der Baustahl.

Köpfe und Werkzeuge:

Die Maschine verwendet für Multitasking-Operationen verschiedene Werkzeuge.

Während der für das Drehen verwendete Kopf, ein Modell mit Capto-C8-Kegel, relativ einfach konstruiert ist, stellt sich der Fräskopf zweifellos komplexer dar.

Die Kupplung mit dem Stößel übernimmt ein Hirth-Kranz, welcher die richtige und dauerhafte Positionierung der Köpfe garantiert und ausschließt, dass sich besonders während des Drehens Kräfte auf Bauteile konzentrieren, die für das Fräsen vorgesehen sind. Von Maschinen dieser Art wird erwartet, dass sie mehrere Jahre betrieben werden können, ohne dass besondere Instandsetzungsarbeiten – z.B. aufgrund übermäßiger Belastung von Teilen, die dafür nicht ausgelegt sind – nötig werden.

Die Werkzeuge befinden sich in einem speziellen Werkzeugmagazin, das bei Werkzeugwechsel über ein Bedienpult auf der gegenüberliegenden Seite in den Bearbeitungsbereich eingeführt wird. Es wird ein Gestell mit 200 Fächern, mit einer Pendeleinrichtung für den Werkzeugrücktransport und einem Arm aufgebaut, der den Wechsel physisch vornimmt. In beiden Fällen bleibt der Arbeitsbereich völlig frei, z.B. für die Positionierung des Werkstücks, so dass der Kopf räumlich frei beweglich bleibt und nicht durch Werkzeuge oder durch Ausrüstungen für den Wechsel von Werkzeugen/Bearbeitungsköpfen behindert wird.